Willkommen beim NABU Bad Vilbel

Der Waldkauz- Vogel des Jahres 2017
Der Waldkauz- Vogel des Jahres 2017 - Foto: NABU/Peter Kühn

Für Mensch und Natur

Der Naturschutzbund Deutschland e.V. - NABU - möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt. Auf diesen Seiten möchten wir Ihnen unsere Arbeit vorstellen und Perspektiven für eine lebenswerte Zukunft entwickeln.

 

Hier vor Ort  in Bad Vilbel liegt uns besonders der Schutz des Bad Vilbeler Stadtwaldes und die naturnahe Gestaltung von Hausgärten am Herzen. Und dafür setzten wir uns in unseren Projekten und Aktionen ein. Wenn Sie sich vorstellen können auch für die Natur hier vor unsere Haustür tätig zu werden,  schauen Sie doch bei unserem monatlichen Treffen oder bei einer unsere Aktionen vorbei. Gerne können Sie auch schon vorher über unser Kontaktformular mit uns in Verbindung treten. 

 

Kommende Veranstaltungen in Bad Vilbel

Kommen Sie gerne vorbei!

Alle Termine für 2025 finden Sie hier

Freitag, 15. August, 19:30 Uhr

Fledermäuse in der Stadt

Nach einer Einführung in die Artenvielfalt und Lebensweise der fliegenden Säugetiere geht es auf Entdeckungstour entlang der Nidda in der Innenstadt. Dabei kommt ein Bat Detektor zum Einsatz, der die Rufe im Ultraschallbereich hörbar macht. Mit etwas Glück können wir verschiedene Fledermausarten bei ihrer Jagd nach Insekten beobachten.

Referent: Frank Uwe Pfuhl  

Ort: Straußwirtschaft in der Hasengasse, Bad Vilbel

Kosten: 8 € (NABU Mitglieder 5 €)

Samstag, 13. September, 8:00 Uhr (bei Sonnenaufgang)

Vogelberingung am Berger Hang

Wir wollen zusammen bei einer Vogelberingung zusehen. Im Rahmen eines wissenschaftlichen Programms der deutschen Vogelwarten werden Vögel gefangen, bestimmt, beringt und vermessen und wieder freigelassen. Dies ist die einmalige Gelegenheit für jeden, die einheimischen Singvögel auch einmal aus der Nähe zu sehen. Alle Vögel werden eingehend erklärt.

Referent: Uli Eidam

Ort: Berger Hang (Wegbeschreibung nach Anmeldung

Anmeldung erforderlich: kommunikation-badvilbel@nabu-wetterau.de

Samstag, 20. September, 10:00-14:00 Uhr

Workshop: „Wie pflanze ich die grüne Hölle in meine Töpfe und bleibe entspannt dabei?“

Wer kennt es nicht: da steht ein leerer Topf und möchte bepflanzt werden – aber ich habe so gar keine Idee! Kann ich die alte Erde noch benutzen, die im Topf drin ist? Welche Erde kaufe ich? Welche Pflanzen sind denn geeignet? Brauche ich Dünger und wenn ja, welchen? Oder: ich liebe Pflanzen und möchte eigentlich alles auf meinem Balkon oder der Terrasse um mich haben– geht das eigentlich? Kann ich alle Pflanzen vergesellschaften? Sogar in einem Topf? Wir thematisieren alles, was zum Pflanzen dazu gehört: die Erde, die Töpfe, Balkon- und Terrassengrößen, Sonneneinstrahlung, Bewässerung, geeignete Pflanzen, Düngung, Schädlinge. Bei Bedarf wird auch geplant. Daher sollten die Teilnehmenden die Balkon- und Terrassengröße wissen und den Lichteinfall morgens, mittags und abends beschreiben können.

Referent: Susanne Feuerrohr, NABU Naturführerin

Ort: Bekanntgabe nach Anmeldung

Anmeldung erforderlich: naturhausgartengemuese@gmx.de (Stichwort "Grüne Hölle")
Teilnehmerzahl begrenzt, um Spenden wird gebeten

NABU Forderungen zur Bundestagswahl 2025

 

Wir schützen Wälder, damit Lebensräume gedeihen. Wir pflegen Wiesen, damit Vielfalt aufblüht. Und wir renaturieren Flüsse, damit sie wieder frei fließen können. Naturschutz ist Wachstum. Ohne Wachstum von Wäldern, Wiesen oder Mooren gibt es keine Artenvielfalt, keine saubere Luft, keinen Wohlstand. Naturschutz ist der Garant für ein sicheres Leben. Dafür arbeiten jeden Tag Millionen Menschen, die sich haupt- und ehrenamtlich im Naturschutz engagieren, auch beim NABU.

 

Für diese Menschen, dieses Wachstum, braucht es am Sonntag, den 23. Februar, jede Stimme. Denn bei der Bundestagswahl entscheiden wir alle, wer Deutschland in den kommenden Jahren gestalten wird. Werden wir weiterhin Natur zerstören und damit unser Wachstum aufs Spiel setzen? Oder investieren wir endlich in Schutz und Wiederherstellung der Natur, sichern unsere wirtschaftlichen Grundlagen und stärken das Ehrenamt? Mehr

Wählen wir eine Politik, die dieses Wachstum schützt.

Die Fällungen im Vilbeler Wald gehen weiter

"Methusalem-Bäume" im Fokus

Wer zum Jahreswechsel im Vilbeler Wald Erholung sucht, findet – alle Jahre wieder – einen „umgepflügten“ Waldboden mit tiefen Fahrrinnen und zahlreiche Holzlager entlang der Wege vor. In dieser Saison hat es die Motorsäge besonders auf große Bäume, sog. Methusalems*, abgesehen – obwohl die Stadt Bad Vilbel im vorläufigen Forsteinrichtungswerk ausdrücklich mehr Schutz für alte Bäume vereinbart hat.  Mehr 

 

Wir möchten diese Art der Waldbehandlung nicht mehr hinnehmen und organisieren mit BUND und dem AK Vilbeler Wald eine Demonstration am 10. Februar 2025 ab 17.30 Uhr vor dem Dortelweil Forum. Dazu gibt es eine Infoveranstaltung am 21. Januar um 19.30 Uhr im Haus der Begegnung.

 

Der Igel ist "Wildtier des Jahres 2024"

und er ist in Not

Die nachtaktiven Igel sind zur Zeit auch tagsüber unterwegs, um sich für den langen Winterschlaf Fettreserven anzufressen. Leider sind viele Tiere unterernährt, krank oder z.B. durch Mähroboter verletzt und haben geringe Chancen zu überleben. Sie bedürfen unserer Hilfe, doch mittlerweile sind umliegende Wildtierstationen und Pflegestellen schon stark überlastet. Wie Sie dem kleinen Stacheltier helfen können, erfahren Sie hier  Wenn Sie Hilfe oder Tipps brauchen, können Sie sich über das Kontaktformular bei uns melden.  mehr

Artenschutz braucht städtebauliche Verantwortung

Ob Spiegelglas-Fassaden oder Flächenversiegelung. Die Bebauung in unseren Städten kostet Lebensraum für die Tierwelt und verursacht zusätzlich zahlreiche Gefahrenquellen. Deshalb wünschen wir uns mehr Verantwortung für Artenschutzbelange bei städtischen Bauvorhaben, und zwar über die gesetzlichen Mindestanforderungen hinaus. Hier lesen Sie unsere Pressemitteilung vom 19.9., die - redaktionell überarbeitet -  erst am 25.10.2024 veröffentlicht wurde. Das Ergebnis finden Sie hier.

Fragen zum geplanten „Phyll“ Bau-Projekt

Für das neue Großbau-Projekt „Phyll“ der Stadt Bad Vilbel wird eine erhebliche Fläche wertvoller Ackerboden versiegelt. Der geplante Wohnraum für 6000 Menschen und ein Kompetenzzentrum für den Umgang mit der Ressource Wasser („HOBI“) hat Folgen für die lokale Tier- und Pflanzenwelt und das Stadtklima. Deshalb haben wir gemeinsam mit BUND und dem Verein f. Vogel- u. Landschaftsschutz einen Fragenkatalog zum Arten- und Klimaschutz an die Stadt gerichtet. Die Antworten finden Sie hier.

Der neue Bundes-Waldzustandsbericht für 2024 liegt vor

Vier von fünf Bäumen sind krank, ob Laub- oder Nadelbaum. Neben der Klimaerwärmung ist auch eine verfehlte Forstpolitik für das Waldsterben mitverantwortlich. Die Stellungnahme des NABU Landesverbandes lesen Sie hier .

Das europäische „Nature Restoration Law“

Im August 2024 ist das EU-Gesetz zur Wiederherstellung der Natur in Kraft getreten. Auch Deutschland ist verpflichtet, bedrohte Ökosysteme wie z.B. Moore, Auen, Wälder und Gewässer zu schützen und bis 2030 mindestens 30% der Flächen zu renaturieren bzw. in den ursprünglichen Zustand zu bringen. Die Verpflichtung zum Handeln überträgt sich auf die Länder und Kommunen. Was „Wiederherstellung“ genau bedeutet und welche Maßnahmen erforderlich sind, erfahren Sie hier.

Dem Biber auf der Spur

Mit dem Biber-Experten Dominik Schmitt begeben wir uns auf Spurensuche am Erlenbach im Stadtteil Massenheim, wo sich deutliche Hinweise auf Biber Aktivitäten finden. Mehr

  

Krautschau in der Vilbeler Innenstadt

Wir waren am 01. Juni in Bad Vilbel rund um das Alte Rathaus bis zur Alten Mühle und an der Nidda entlang unterwegs, um die wild gewachsenen Pflanzen zwischen den Pflastersteinen und an den Wegrändern zu entdecken. Mehr

  

Stadtbäume unter Stress

warum unsere Stadtbäume leiden und was bei einer Baumpflanzung auf dem Privatgrundstück zu beachten ist, lesen Sie hier